Vortrag

Planen subtiler Raumwirkung

Die Motivation, mich als Architekt genauer mit der Wirkung von Raumanordnungen und Einrichtungen zu beschäftigen, reicht zurück in die Studienzeit. Damals erfuhr ich beiläufig von einem Arzt, zu dem ein 14-jähriger Junge wegen Migraine zur Behandlung kam. Kein Mittel, keine Behandlung half. Als letzte Möglichkeit kam der Arzt auf die eher unkonventionelle Idee, den Jungen in seiner Familie zu Hause aufzusuchen. Des Rätsels Lösung lag im Bereich des Esstisches der Familie. Der Junge musste auf jedem Weg von und zu seinem Zimmer hinter dem Stuhl seines Vaters vorbeigehen. Dies war wohl nicht ganz spannungsfrei. Der Arzt empfahl und bewirkte eine Veränderung dieses Zwangspunktes und erfuhr bald, dass sich die Migraine des Jungen verabschiedet hatte.
Im Laufe der Jahre habe ich einen persönlichen Zugang zu Innenraum-Gestaltung entwickelt, als Synergieeffekt aus Architekten- und Beratertätigkeit. Hier kommen Erfahrungen aus Planung und Bau ebenso zum Tragen wie meine Kenntnisse aus fernöstlichen Denk- und Beobachtungssystemen über Zusammenhänge im Menschen und in Sozialgefügen.
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Planen subtiler Raumwirkung